Technik.
Die zusammenpasst.

Kameras, Netzwerk und Zutrittskontrolle — vom ersten Plan bis zur sauberen Installation. So entsteht ein durchdachtes Gesamtsystem.

Die Planung starten

Welche Räume planen Sie?

Schematische Darstellung · kein InstallationsplanArbeitsbereichBesprechungEingang / Empfang

Der Plan lässt sich horizontal verschieben.

Schematische Darstellung · kein Installationsplan

KameraWLAN-ZugangspunktZutrittskontrolleNetzwerkknoten

Verbindungen, wo Menschen arbeiten.

Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Empfang stellen unterschiedliche Anforderungen. Ausgangspunkt sind der Grundriss und die Zahl gleichzeitiger Nutzer.

  • Arbeits- und Gastnetz trennen
  • WLAN hinter Trennwänden prüfen
  • Stromversorgung und freie Ports einplanen

Erst die Aufgabe.
Dann die Komponenten.

Ein gutes System beginnt mit klaren Anforderungen. Jedes Gerät braucht eine Aufgabe — und passende Verbindungen.

Videoüberwachung

Die richtigen Details erkennen.

Blickwinkel, Licht und Entfernung bestimmen die Kameraauswahl. Rekorder, Festplatten und Netzwerk richten sich nach Gesamtdatenrate und Aufbewahrungsdauer.

Prüfen: Tag und Nacht, Gegenlicht, Suche und Export von Aufnahmen.

Netzwerk und WLAN

Verbinden, ohne Engpässe.

Datenleitungen verbinden Zugangspunkte, Kameras und Arbeitsplätze. Planen Sie Topologie, PoE-Versorgung, Bandbreite und die Trennung der Nutzergruppen.

Prüfen: Last, Funkabdeckung, Gastnetz und Stromreserve.

Zutrittskontrolle

Zugang nach klaren Regeln.

Lesegerät, Steuerung und Schloss bilden eine Einheit. Legen Sie Berechtigungen, Fluchtwegfunktionen und das Verhalten bei Stromausfall im Voraus fest.

Prüfen: Kompatibilität, Ereignisprotokoll und Notöffnung.

Was zum
System gehört.

Wählen Sie keine isolierten Geräte, sondern ein Zusammenspiel, das sich installieren, konfigurieren und warten lässt.

Komponenten
IP-KamerasSzene, Objektiv und Umgebung

Brennweite, WDR, Nachtmodus und Gehäuseschutz müssen zum tatsächlichen Montageort passen.

PoE-SwitchesAnschlüsse und Strom

Addieren Sie den Leistungsbedarf aller Geräte. Prüfen Sie PoE-Standard und Gesamtbudget und planen Sie eine Reserve ein.

WLAN-ZugangspunkteAbdeckung und Auslastung

Berücksichtigen Sie Wandmaterialien, Störquellen und die Zahl der Endgeräte. Ein starker Zugangspunkt ersetzt keine gute Platzierung.

Rekorder und FestplattenDatenrate und Speicherdauer

Stimmen Sie Kanalzahl, Eingangsdatenrate und Festplattenkompatibilität ab. Schätzen Sie den Speicherbedarf vor dem Kauf.

Schrank, Kabel und USVDie Basis für den Betrieb

Planen Sie Belüftung, Platz für Verkabelung, eindeutige Beschriftung und die Versorgung kritischer Geräte.

Sauber installieren.
Nachvollziehbar prüfen.

Vereinbaren Sie das Ergebnis, bevor die Arbeiten beginnen. So lassen sich Aufwand, Unterbrechungen und Abnahme besser planen.

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Räume, Kabelwege und Stromversorgung prüfen. Sichtbereiche, Anschlusspunkte und Einschränkungen dokumentieren.

  2. 02

    Planung und Auswahl

    Plan, Komponentenliste und Ablauf erstellen. Kompatibilität, freie Ports und Abnahmekriterien abstimmen.

  3. 03

    Montage und Einrichtung

    Leitungen verlegen und beschriften, Geräte installieren, Netzwerk und Benutzerrechte einrichten.

  4. 04

    Prüfung und Übergabe

    Anwendungsszenarien und Wiederanlauf testen. Pläne, Konfigurationssicherungen und Anleitungen übergeben.

Wie viel Speicher
braucht Ihr Videoarchiv?

Schätzen Sie den Bedarf für Daueraufnahmen vor der Festplattenauswahl. Das Ergebnis enthält 20 % Reserve.

Berechnung für eine konstante mittlere Bitrate und Aufzeichnung rund um die Uhr. Kompression, Szenenaktivität, Ereignisaufzeichnung und RAID verändern den tatsächlichen Bedarf. 1 TB = 10¹² Byte.

Geschätzter Bedarf mit Reserve5,81 TB

Die Details
machen den Unterschied.

Auch Strom braucht einen Plan.

Eine Kamera mit Beleuchtung kann nachts mehr Leistung benötigen. Berechnen Sie PoE mit dem maximalen Verbrauch und berücksichtigen Sie alle Geräte, die über eine USV laufen sollen.

Ein starkes Signal ist nicht alles.

Prüfen Sie Geschwindigkeit und Stabilität mit den später verwendeten Endgeräten. Gehen Sie typische Wege ab und wiederholen Sie den Test unter gleichzeitiger Last.

Beschriftung bleibt nach der Montage.

Die Kennzeichnungen an Kabel, Dose, Port und Plan müssen übereinstimmen. Das erleichtert die Fehlersuche und spätere Erweiterungen ohne mühsames Nachverfolgen jeder Leitung.

Vor dem Start

Lässt sich vorhandene Technik weiterverwenden?

Ja, wenn sie funktioniert, kompatibel ist und die Anforderungen erfüllt. Bei der Bestandsaufnahme werden Modelle, Leitungszustand, Zugang zu Einstellungen und weitere Wartbarkeit geprüft.

Warum reicht die Fläche für eine Kalkulation nicht aus?

Grundriss, Leitungswege, Wandmaterial, Montagehöhe und Anzahl der Anschlüsse bestimmen den Aufwand. Pläne und Fotos machen eine Einschätzung genauer.

Wie funktioniert die Installation im laufenden Betrieb?

Stimmen Sie laute Arbeiten, Raumzugang und Abschaltzeiten ab. Planen Sie die Umstellung des Netzwerks und kritischer Systeme als eigene Schritte mit einem Rückfallplan.

Was gehört zur Abnahme?

Kamerasichtfelder und Videoexport, Verbindungen in vereinbarten Bereichen, Zutrittsrechte und Wiederanlauf nach Stromausfall. Kontrollieren Sie Beschriftung, aktuelle Pläne und Konfigurationssicherungen.

Mit einem Plan starten.
Nicht mit dem Warenkorb.

Sammeln Sie die wichtigsten Angaben zum Objekt. Eine kurze Checkliste schafft eine gute Grundlage für die Auswahl und Installation.

Objekt-Checkliste herunterladen
  • Objekttyp, Grundriss und Fotos
  • Aufgaben und Ziele des Systems
  • Sichtbereiche und Anzahl der Nutzer
  • Vorhandene Technik und Zugang zu Einstellungen
  • Kabelwege, Stromversorgung und Platz im Schrank